Umschulung zum/zur Fachinformatiker /-in -FR Systemintegration-Fachinformatiker /-in -FR Anwendungsentwicklung-IT-System-Elektroniker /-in

Fortbildung

Umschulung zum/zur Fachinformatiker /-in -FR Systemintegration-Fachinformatiker /-in -FR Anwendungsentwicklung-IT-System-Elektroniker /-in

Lernziel

Die TBG wird diese Umschulung team- und projektorientiert durchführen. Nach der gemeinsamen Vermittlung der so genannten Kernqualifikationen kann das vorher gewünschte Berufsziel im Einzelfall je nach Leistung und Neigung des Teilnehmers sogar noch gewechselt werden. Somit ist diese Umschulungsmaßnahme größtmöglich modular und flexibel. Sie bringt nach Abschluss auch einen bedeutenden arbeitsmarktpolitischen Vorteil: Je Berufsbild suchen nur ca. 4 bis 5 Teilnehmer einen entsprechenden Arbeitsplatz. 
Arbeiten Sie während Ihrer Umschulung schon so, wie Sie es auch später in der Praxis vorfinden werden: Im Team mit den Kollegen Fachinformatiker und Systemelektroniker. Sie arbeiten projektorientiert und an realen Aufgabenstellungen.
Die Inhalte der Umschulungsmaßnahmen richten sich nach dem Ausbildungsrahmen-Lehrplan. Detaillierte Informationen zu den neuen IT-Berufen erhalten Sie im Internet unter
 www.it-berufe.de
 oder unter
 www.ihk-oldenburg.de
 
(Gewünschten Beruf als Suchbegriff eingeben).

Voraussetzung

  • Mindestens mittlerer Bildungsstand
    (Berufsabschluss und praktische Tätigkeit)
  • Grundkenntnisse Englisch
  • PC-Anwender-Kenntnisse
  • Mobilität bei der späteren Arbeitsplatzsuche
  • Kurzbewerbung mit tabellarischem Lebenslauf (ohne Bild)
  • Teilnahme an einem Eignungstest

Fortbildungsdauer
Termin

24 Monate, Beginn Frühjahr und Herbst jedes Jahr

Fortbildungsinhalte

Fachinformatiker / Fachinformatikerinnen

 

Fachinformatiker/-innen sind Fachkräfte, die technische und kaufmännische Grundlagen gleichermaßen beherrschen müssen. Sie sind es, die die Anforderungen, die aus den fachlichen Gegebenheiten und den Bedürfnissen der Kunden resultieren, in Hard- und Software umsetzen. Sie analysieren, planen und realisieren die benötigten Lösungen und stehen den Kunden und Benutzern für fachliche Beratung und Betreuung zur Verfügung. 

Branchen/Betriebe

 

Softwarehäuser, Anwender von informations- und telekommunikationstechnischen Systemen in unterschiedlichen Branchen - Systemhäuser, Netzwerkanbieter

 

Diejenigen, die in den Beruf Fachinformatiker FR Anwendungs­entwicklung oder FR Systemintegtration erlernen wollen, sollten Interesse haben:

  • an wirtschaftlichen Zusammenhängen und organisatorischen Problemstellungen,
  • am Umgang mit Computern und deren Peripherie,
  • am Entwickeln neuer Lösungen,
  • am beratenden Umgang mit Menschen
  • und am Vermitteln von Wissen sowie bereit sein,
    sich kontinuierlich weiterzubilden.

Hilfreich sind zudem die folgenden Fähigkeiten:

 

  • gute allgemeine Auffassungsgabe und Lernfähigkeit,
  • durchschnittliche Wahrnehmungsgenauigkeit und -geschwindigkeit bei schrift­lichem Material (Tabellen, Listen, Programmstrukturen auf Papier und Monitor),
  • durchschnittliches mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen
    (Unterweisen von Kunden, Anwendern und Mitarbeitern),
  • logisch schlussfolgerndes Denken und Einfallsreichtum
  • sowie eine gewisse Belastbarkeit. 

Fachinformatiker / Fachinformatikerinnen der
Fachrichtung Anwendungsentwicklung

 

Typische Einsatzgebiete in der Anwendungsentwicklung sind z.B. kaufmännische Systeme, Expertensysteme, mathematisch-wissenschaftliche Systeme oder Multimedia-Systeme.  

 

Konkret bedeutet das: Der berufliche Alltag der Anwendungsentwickler umfasst dabei unter anderem: Konzipieren und entwickeln von kundenspezifischen Soft­wareanwendungen, An­wendungen testen und dokumentieren, Modifikation bestehender Anwendungen, systematische Planung, Durchführung und Kontrolle von Projekten, Einsatz von Software-Entwicklungs­werkzeugen, Entwicklung anwendungsgerechter und ergonomischer Bedieneroberflächen, das Beheben von Fehlern, die Präsentation von Anwendungen, Beratung und Schulung von Nutzern. 

 

Anwendungsentwickler arbeiten typischerweise bei Softwarehäusern, aber auch bei deren Kunden, wo sie die bei Softwareherstellern gekauften Produkte an die Bedürfnisse der jeweiligen Firma anpassen.

 

 

 

Fachinformatiker / Fachinformatikerinnen
der Fachrichtung Systemintegration

 

Typische Einsatzgebiete in der Systemintegration sind z. B. Rechenzentren, Netzwerke, Client/Server-Systeme, Festnetze oder Funknetze.

 

Konkret bedeutet das: Der berufliche Alltag umfasst dabei - unter anderem: das Konzipieren und Realisieren von komplexen IT-Systemen durch Softwarekomponenten, das Installieren und Konfigurieren vernetzter IT-Systeme, systematische Planung, Durchführung und Kontrolle von Projekten, Beseitigung von Störungen mit Hilfe von Experten- und Diagnosesystemen, Administration von IT-Systemen, Präsentation von Systemlösungen und Beratung und Schulung von Nutzern.

IT-System-Elektroniker / -Elektronikerinnen

 

IT-System-Elektroniker/-innen planen und installieren Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik, einschließlich der entsprechenden Geräte, Komponenten und Netzwerke. Sie installieren die Stromversorgung und die Software und nehmen die Systeme in Betrieb. Sie realisieren kundenspezifische Lösungen durch Modifikationen von Hard- und Software. Sie analysieren Fehler und beseitigen Störungen. IT-System-Elektroniker/-innen sind im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften Elektrofachkräfte.
Typische Einsatzgebiete sind zum Beispiel Computersysteme, Festnetze, Funknetze, Endgeräte oder Sicherheitssysteme. 
Konkret bedeutet das: Systemelektroniker informieren und beraten Kunden über Nutzungsmöglichkeiten von informations- und telekommunikationstechnischen Geräten und Systemen, installieren und konfigurieren Geräte und Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik, installieren Stromversorgungen und prüfen elektrische Schutzmaßnahmen, installieren Netzwerke und drahtlose Übertragungssysteme, stellen Geräte der Informations- und Telekommunikationstechnik unter Beachtung ergonomischer Gesichtspunkte auf, führen Wartungsarbeiten an Geräten und Systemen der Informations- und Telekommunikationstechnik durch, setzen Experten- und Diagnosesysteme zur Fehlersuche und -beseitigung ein, weisen Benutzer in die Bedienung der Systeme ein und rechnen Serviceleistungen ab. IT-Systemelektroniker/-innen arbeiten vor allem bei Anbietern von Hardware­lösungen und Betreibern von Festnetzen. Bei Anwendern von informations- und telekommunikationstechnischen Systemen in unterschiedlichen Branchen Systemhäuser, Netzwerkanbieter. 

 

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, sollte Folgendes mitbringen:

  • gute allgemeine Auffassungsgabe und Lernfähigkeit
  • durchschnittliche Wahrnehmungsgenauigkeit und -geschwindigkeit bei schrift­lichem Material (Tabellen, Listen, Programmstrukturen auf Papier und Monitor)
  • durchschnittliches mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen
    (Unterweisen von Kunden, Anwendern und Mitarbeiter)
  • Logisch schlussfolgerndes Denken und Einfallsreichtum
  • eine gewisse Belastbarkeit
  • gute Grundbildung
  • Planungs- und Organisationstalent
  • Kommunikationsfreude (Teamfähigkeit/ auf Kunden zugehen können)
  • Pioniergeist und Offenheit für Neues
  • langfristige Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung
  • Flexibilität und Mobilität
  • Fähigkeit zu eigenverantwortlichem Aneignen von Fertigkeiten & Kenntnissen
  • Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen & kaufmännischer Tätigkeit
  • Lust im Team, aber auch selbstständig zu arbeiten
  • etwas handwerkliches Geschick
  • Neugier und Freude am Umgang mit dem Computer

Fortbildungsinfos

Für Arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen nach vorheriger Beratung durch die zuständige Institution (Arbeitsagentur, JobCenter, Arge, LVA).

 

Eine AZWV-Zertifizierung liegt vor, die Förderung nach SGBIII
wird bei der Arbeitsagentur Wilhelmshaven beantragt.
 

 

Förderung im Rahmen der Fachausbildung für SAZ 4-15 nach vorheriger Beratung und Antragstellung bei dem zuständigen Berufsförderungsdienst der Bundeswehr.