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Fortbildung

Umschulung zum/zur Elektroniker/-in für Automatisierungs- oder Betriebstechnik

Lernziel

Vermitteln der Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Bereich Elektroniker/in für Automatisierungstechnik oder Betriebstechnik erforderlich sind.

Arbeitsfelder

Elektroniker/innen für Automatisierungstechnik (EAT)

richten hochkomplexe, rechnergesteuerte Anlagen ein, z.B. Produktionsautomaten und Fertigungsstraßen, Verkehrsleitsysteme oder Anlagen der Verfahrenstechnik. Sie sorgen dafür, dass die jeweiligen Einzelkomponenten schließlich ein automatisch arbeitendes Gesamtsystem bilden, programmieren und testen die Anlagen, nehmen sie in Betrieb und halten sie instand.

Elektroniker/innen für Betriebstechnik (EBT)

installieren, warten und reparieren elektrische Betriebs-, Produktions- und Verfahrensanlagen, von Schalt- und Steueranlagen über Anlagen der Energieversorgung bis zu Einrichtungen der Kommunikations- und Beleuchtungstechnik.

Voraussetzung

  • Mindestens mittlerer Bildungsstand
    (Berufsabschluss und praktische Tätigkeit)
  • PC-Anwender-Kenntnisse
  • Mobilität bei der späteren Arbeitsplatzsuche
  • Kurzbewerbung mit tabellarischem Lebenslauf (ohne Bild)
  • Teilnahme an einem Eignungstest

Fortbildungsdauer
Termin

24 Monate, Starttermine sind im Frühjahr und Herbst. 

Fortbildungsinhalte

Gemeinsame Inhalte (Kernqualifikation)

  • Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung rechtlicher, wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben zu planen, bei Abweichungen von der Planung Prioritäten zu setzen
  • Baugruppen zu montieren und zu demontieren sowie Teile durch mechanische Bearbeitung anzupassen
  • Steuerungen und Regelungen hinsichtlich ihrer Funktion zu prüfen und zu bewerten
  • Gefahren, die sich aus dem Betreiben elektrischer Geräte, Betriebsmittel und Anlagen ergeben, zu beurteilen und durch Schutzmaßnahmen die sichere Nutzung zu gewährleisten
  • Hard- und Softwarekomponenten auszuwählen, IT-Systeme in Netzwerke einzubinden
  • Informationsquellen und Informationen zu recherchieren und zu beschaffen, Datenbankabfragen durchzuführen, Informationen zu bewerten
  • Dokumente sowie technische Regelwerke und berufsbezogene Vorschriften, auch in Englisch, auszuwerten und anzuwenden
  • Kalkulationen nach betrieblichen Vorgaben durchzuführen
  • Vorstellungen und Bedarf von Kunden zu ermitteln, Lösungsansätze zu entwickeln und Realisierungsvarianten anzubieten


Inhalte EAT (Fachqualifikation)

  • Systeme der Automatisierungstechnik zu ändern, anzupassen, zu verdrahten, zu verbinden, zu konfigurieren, zu montieren und zu demontieren
  • Steuerungen zu installieren, Steuerungsprogramme zu erstellen
  • Komponenten der Automatisierungstechnik zu justieren und zu prüfen, analoge und programmierbare Sensorsysteme in Betrieb zu nehmen, Test- und Diagnosesysteme einzusetzen, Signale an Schnittstellen zu prüfen, netzwerkspezifische Prüfungen durchzuführen
  • Steuerungsprogramme zu erstellen, Automatisierungsgeräte zu programmieren
  • Leit-, Visualisierungssysteme und Datennetze von Maschinen- oder Prozesssteuerungen in Betrieb zu nehmen oder anzupassen
  • Elektrische, elektropneumatische oder elektrohydraulische Komponenten und Antriebe instand zu halten
  • Netzwerkbetriebssysteme und Netzwerke sowie Komponenten der Informationstechnik und Automatisierungstechnik zu konfigurieren und zu parametrieren


Inhalte EBT (Fachqualifikation)

  • Vorhandene Anlagen der Betriebstechnik zu beurteilen, Anlagenänderungen und -erweiterungen zu entwerfen, Stromkreise und Schutzmaßnahmen festzulegen, Komponenten und Leitungen auszuwählen
  • Einschübe, Gehäuse und Schaltgerätekombinationen zusammenzubauen und aufzustellen, Schaltgeräte einzubauen, zu verdrahten und zu kennzeichnen
  • Haupt- und Hilfsstromkreise in Betrieb zu nehmen
  • Baugruppen der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik Hard- und softwaremäßig einzustellen, anzupassen und in Betrieb zu nehmen
  • Systeme zu inspizieren, Funktionen von Anlagen und Sicherheitseinrichtungen zu prüfen sowie Prüfungen zu protokollieren
  • Serviceleistungen anzubieten, durchzuführen und zu dokumentieren
  • Verbrauchsdaten von Energie und Betriebsmitteln zu erfassen, Ursachen bei Abweichungen vom Sollwert festzustellen

Fortbildungsinfos

Förderung für Arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen durch Agentur für Arbeit, JobCenter oder DRV möglich.

AZAV-Zertifizierungen liegen vor.

Förderung für Soldaten im Rahmen der Fachausbildung für SAZ 4-15 nach vorheriger Beratung und Antragstellung beim zuständigen Berufsförderungsdienst der Bundeswehr.

 

Fortbildung

Umschulung zum/zur Fachinformatiker/-in
-Fachrichtung Anwendungsentwicklung oder Systemintegration

Lernziel

Die TBG wird diese Umschulung team- und projektorientiert durchführen. Nach der gemeinsamen Vermittlung der so genannten Kernqualifikationen kann das vorher gewünschte Berufsziel im Einzelfall je nach Leistung und Neigung des Teilnehmenden sogar noch gewechselt werden. Somit ist diese Umschulungsmaßnahme größtmöglich modular und flexibel. Sie bringt nach Abschluss auch einen bedeutenden arbeitsmarktpolitischen Vorteil: Je Berufsbild suchen nur ca. 4 bis 5 Teilnehmende einen entsprechenden Arbeitsplatz. Arbeiten Sie während Ihrer Umschulung schon so, wie Sie es auch später in der Praxis vorfinden werden: Im Team mit den Kollegen Fachinformatiker. Sie arbeiten projektorientiert und an realen Aufgabenstellungen. Die Inhalte der Umschulungsmaßnahmen richten sich nach dem Ausbildungsrahmen-Lehrplan. Detaillierte Informationen zu den neuen IT-Berufen erhalten Sie im Internet unter www.it-berufe.de oder unter
www.ihk-oldenburg.de (Gewünschten Beruf als Suchbegriff eingeben).

Voraussetzung

  • Mindestens mittlerer Bildungsstand
    (Berufsabschluss und praktische Tätigkeit)
  • Grundkenntnisse Englisch
  • PC-Anwender-Kenntnisse
  • Mobilität bei der späteren Arbeitsplatzsuche
  • Kurzbewerbung mit tabellarischem Lebenslauf (ohne Bild)
  • Teilnahme an einem Eignungstest

Fortbildungsdauer
Termin

22 Monate, Starttermine sind im Frühjahr und Herbst. 

Fortbildungsinhalte

Fachinformatiker / Fachinformatikerinnen

Fachinformatiker/-innen sind Fachkräfte, die technische und kaufmännische Grundlagen gleichermaßen beherrschen müssen. Sie sind es, die die Anforderungen, die aus den fachlichen Gegebenheiten und den Bedürfnissen der Kunden resultieren, in Hard- und Software umsetzen. Sie analysieren, planen und realisieren die benötigten Lösungen und stehen den Kunden und Benutzern für fachliche Beratung und Betreuung zur Verfügung.

Branchen/Betriebe

Softwarehäuser, Anwender von informations- und telekommunikationstechnischen Systemen in unterschiedlichen Branchen - Systemhäuser, Netzwerkanbieter

Diejenigen, die in den Beruf Fachinformatiker FR Anwendungs­entwicklung oder FR Systemintegration erlernen wollen, sollten Interesse haben:

  • an wirtschaftlichen Zusammenhängen und organisatorischen Problemstellungen,
  • am Umgang mit Computern und deren Peripherie,
  • am Entwickeln neuer Lösungen,
  • am beratenden Umgang mit Menschen
  • und am Vermitteln von Wissen sowie bereit sein,
    sich kontinuierlich weiterzubilden.
  • Hilfreich sind zudem die folgenden Fähigkeiten:
  • gute allgemeine Auffassungsgabe und Lernfähigkeit,
  • durchschnittliche Wahrnehmungsgenauigkeit und -geschwindigkeit bei schrift­lichem Material (Tabellen, Listen, Programmstrukturen auf Papier und Monitor),
  • durchschnittliches mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen
    (Unterweisen von Kunden, Anwendern und Mitarbeitern),
  • logisch schlussfolgerndes Denken und Einfallsreichtum
  • sowie eine gewisse Belastbarkeit


Fachinformatiker / Fachinformatikerinnen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung

Typische Einsatzgebiete in der Anwendungsentwicklung sind z.B. kaufmännische Systeme, Expertensysteme, mathematisch-wissenschaftliche Systeme oder Multimedia-Systeme.

Konkret bedeutet das: Der berufliche Alltag der Anwendungsentwickler umfasst dabei unter anderem: Konzipieren und entwickeln von kundenspezifischen Soft­wareanwendungen, An­wendungen testen und dokumentieren, Modifikation bestehender Anwendungen, systematische Planung, Durchführung und Kontrolle von Projekten, Einsatz von Software-Entwicklungs­werkzeugen, Entwicklung anwendungsgerechter und ergonomischer Bedieneroberflächen, das Beheben von Fehlern, die Präsentation von Anwendungen, Beratung und Schulung von Nutzern.

Anwendungsentwickler arbeiten typischerweise bei Softwarehäusern, aber auch bei deren Kunden, wo sie die bei Softwareherstellern gekauften Produkte an die Bedürfnisse der jeweiligen Firma anpassen.


Fachinformatiker / Fachinformatikerinnen der Fachrichtung Systemintegration

Typische Einsatzgebiete in der Systemintegration sind z. B. Rechenzentren, Netzwerke, Client/Server-Systeme, Festnetze oder Funknetze.

Konkret bedeutet das: Der berufliche Alltag umfasst dabei - unter anderem: das Konzipieren und Realisieren von komplexen IT-Systemen durch Softwarekomponenten, das Installieren und Konfigurieren vernetzter IT-Systeme, systematische Planung, Durchführung und Kontrolle von Projekten, Beseitigung von Störungen mit Hilfe von Experten- und Diagnosesystemen, Administration von IT-Systemen, Präsentation von Systemlösungen und Beratung und Schulung von Nutzern.

 

Fortbildungsinfos

Förderung für Arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen durch Agentur für Arbeit, JobCenter oder DRV möglich.

AZAV-Zertifizierungen liegen vor.

Förderung für Soldaten im Rahmen der Fachausbildung für SAZ 4-15 nach vorheriger Beratung und Antragstellung beim zuständigen Berufsförderungsdienst der Bundeswehr.